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Obstbäume am Dedinghauser Weg entwendet

28.01.2026

Nach Straßensanierung werden zwei neu gepflanzte Bäume ausgegraben und gestohlen – Gemeinde zeigt Unverständnis und wirbt für legale Pflanzaktionen.

Zwei der neu gepflanzten Obstbäume am Dedinghauser Weg wurden professionell entwendet (Foto: Gemeinde Schlangen)
Zwei der neu gepflanzten Obstbäume am Dedinghauser Weg wurden professionell entwendet (Foto: Gemeinde Schlangen)

Die Sanierungsarbeiten am Dedinghauser Weg im Rahmen des Wirtschaftswegekonzeptes sind weitestgehend abgeschlossen. Im Zuge der Maßnahme wurden am Straßenrand auch neue Obstbäume gepflanzt, um das Ortsbild aufzuwerten und einen Beitrag zu Natur- und Umweltschutz zu leisten. Umso größer ist das Unverständnis darüber, dass nun zwei dieser neu gepflanzten Obstbäume entwendet wurden – und zwar nicht abgebrochen oder beschädigt, sondern gezielt ausgegraben.

Die Art und Weise deutet nicht auf einen spontanen Jugendstreich hin. Vielmehr spricht vieles dafür, dass die Bäume bewusst ausgewählt und mutmaßlich im privaten Umfeld wieder eingepflanzt wurden. So sehr die Gemeinde es grundsätzlich begrüßt, wenn Bürgerinnen und Bürger auf ihren Grundstücken Bäume pflanzen: Obstbäume aus dem öffentlichen Raum zu stehlen, ist kein Beitrag zum Naturschutz, sondern eine Straftat.

Die Gemeinde reagiert mit Unverständnis und einem gewissen Maß an Ironie: Wer nicht weiß, wo man Obstbäume bekommt, hätte auch einfach bei der Gemeinde nachfragen können – das nächtliche Ausgraben aus dem öffentlichen Raum war dafür nicht notwendig und auch nicht vorgesehen.

Gleichzeitig möchte die Gemeinde deutlich machen, dass es viele legale und sinnvolle Wege gibt, Bäume zu pflanzen. So kann die Gemeinde angesichts des offensichtlichen Bedarfs an Bäumen prüfen, ob über Förderprogramme oder LEADER-Mittel künftig gezielte Pflanzaktionen für Bürgerinnen und Bürger ermöglicht und unterstützt werden können. Bereits jetzt werden bei verschiedenen Veranstaltungen, wie etwa dem Nachhaltigkeitstag, regelmäßig Setzlinge verlost oder kostenfrei ausgegeben.

Gutes tun ist also möglich – ganz ohne Spaten in fremden Beeten. Da die entwendeten Obstbäume letztlich aus Steuermitteln finanziert wurden, trifft der entstandene Schaden die Allgemeinheit. Die Gemeinde hat zu dem Vorfall Anzeige erstattet. Sie bittet darüber hinaus um Aufmerksamkeit und Mithilfe, um den öffentlichen Raum gemeinsam zu schützen.