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Ausbau öffentlicher Ladeinfrastruktur

30.10.2025

Die Gemeinde will geeignete Flächen für Ladeinfrastruktur anbieten. Rat beschließt Konzept, Richtlinie und Satzungsänderung.

Die Gemeinde Schlangen schafft mit Konzept, Richtlinie und Satzungsänderung die Grundlage, um den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur aktiv voranzubringen (Foto: KI-generiert mit ChatGPT)
Die Gemeinde Schlangen schafft mit Konzept, Richtlinie und Satzungsänderung die Grundlage, um den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur aktiv voranzubringen (Foto: KI-generiert mit ChatGPT)

Der Rat der Gemeinde Schlangen hat in seiner jüngsten Sitzung einstimmig den Weg für den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur freigemacht. Mit der Verabschiedung des Ladeinfrastrukturkonzepts, der Richtlinie für Ladepunktbetreiber und Investoren sowie der Ergänzung der Sondernutzungssatzung schafft die Gemeinde die rechtlichen und strategischen Grundlagen, um den Aufbau von Ladesäulen im Gemeindegebiet gezielt voranzutreiben.

„Mit diesem Beschluss können wir aktiv werden und gemeinsam mit interessierten Betreiberinnen und Betreibern Ladeinfrastruktur an geeigneten Standorten im Gemeindegebiet errichten“, erklärt Bürgermeister Marcus Püster. „Das ist ein wichtiger Schritt für eine zukunftsfähige und klimafreundliche Mobilität in Schlangen.“

Strategisches Konzept und rechtliche Grundlage

Das neue Ladeinfrastrukturkonzept beschreibt die strategische Ausrichtung der Gemeinde beim Aufbau von Ladesäulen auf öffentlichen Flächen und in Wohnquartieren. Es legt Ziele, Grundsätze und Verfahren fest, um den Ausbau bedarfsgerecht, nutzerfreundlich und nachhaltig zu gestalten.
Mit der ergänzten Sondernutzungssatzung wird nun rechtlich geregelt, dass die Errichtung und der Betrieb von Ladesäulen im öffentlichen Straßenraum eine Sondernutzung darstellen. Die Gemeinde kann damit künftig gezielt Flächen vergeben und Betreiberinnen und Betreiber im Rahmen eines klaren und transparenten Verfahrens auswählen.

FlächenTOOL ermöglicht transparente Standortvergabe

Ein zentrales Werkzeug wird dabei das FlächenTOOL der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur sein: Über diese bundesweite Plattform können interessierte Betreiber geeignete kommunale Flächen in Schlangen, Kohlstädt und Oesterholz-Haustenbeck einsehen und sich dort für den Aufbau neuer Ladepunkte bewerben.

Die ebenfalls beschlossene Richtlinie für Ladepunktbetreiber und Investoren sorgt für ein einheitliches Vorgehen bei der Vergabe und Genehmigung von Standorten. Sie definiert technische und organisatorische Anforderungen und stellt sicher, dass neue Ladepunkte den geltenden Normen entsprechen und für alle Nutzerinnen und Nutzer zugänglich sind.

Ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz

„Elektromobilität ist ein zentraler Baustein der Verkehrswende und des kommunalen Klimaschutzes“, betont Klimaschutz- und Mobilitätsmanager Henning Schwarze. „Mit der neuen Regelung kann die Gemeinde Schlangen jetzt aktiv dazu beitragen, die Ladeinfrastruktur auszubauen – fair, transparent und zukunftsorientiert.“

Die Gemeinde wird interessierte Betreiberinnen und Betreiber künftig auf ihrer Internetseite und das FlächenTOOL regelmäßig über geeignete Flächen und Bewerbungsverfahren informieren.