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Fußverkehrs-Check: Maßnahmen-Workshop mit vielen Ideen

14.10.2025

Beteiligung wird großgeschrieben - Alltagsexpertinnen und -experten bringen Vorschläge ein. Anschließend folgt nun die politische Beratung.

Dominik Kerl vom Planungsbüro VIA erläutert die im Rahmen der Begehungen erfassten Problemstellen und Anregungen
Dominik Kerl vom Planungsbüro VIA erläutert die im Rahmen der Begehungen erfassten Problemstellen und Anregungen

Im Rahmen des Fußverkehrs-Checks fand am Dienstag, den 7. Oktober 2025, im Bürgerhaus Schlangen der Maßnahmen-Workshop statt. Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, Vertreterinnen und Vertreter aus Verwaltung, Politik sowie das begleitende Planungsbüro VIA und das Zukunftsnetz Mobilität NRW waren dabei, als es darum ging, die Erkenntnisse aus den beiden öffentlichen Begehungen zusammenzutragen und erste konkrete Maßnahmenideen zu entwickeln.

Bürgerbeteiligung im Mittelpunkt

Nach einer kurzen Einführung und der Vorstellung der zentralen Beobachtungen und Herausforderungen aus den Begehungen im Juli und September konnten die Teilnehmenden an verschiedenen Thementafeln ihre Anregungen, Hinweise und Lösungsvorschläge einbringen. Moderiert wurde der Workshop vom Planungsbüro VIA, das den Prozess im Auftrag des Zukunftsnetz Mobilität NRW begleitet.

Die Diskussionen waren lebendig und konstruktiv – ob es um sichere Querungsmöglichkeiten, klare Verkehrsführung, Schulwegsicherheit, barrierefreie Gestaltung oder die Verbesserung der Aufenthaltsqualität ging. Besonders erfreulich: Viele Hinweise kamen von den sogenannten „Alltagsexpertinnen und -experten“, also Menschen, die täglich in Schlangen zu Fuß unterwegs sind – egal ob mit Rollator, Kinderwagen oder Schulranzen.

Zahlreiche Vorschläge für sichere und attraktive Wege

Insgesamt wurde eine breite Palette an Maßnahmenideen gesammelt – von zusätzlichen Zebrastreifen über Sitzgelegenheiten z.B. entlang der Wege und im Bereich der Nahversorgung bis hin zu besser gestalteten Gehwegen und klareren Regelungen für den ruhenden Verkehr. Auch Themen wie Beleuchtung, Bordsteinabsenkungen oder die Sicherheit an Schulwegen wurden intensiv diskutiert.

Alle Beiträge werden nun vom Planungsbüro ausgewertet und in einem umfassenden Abschlussbericht zusammengefasst. Dieser dient als Grundlage für die weitere kommunale Diskussion.

Nächster Schritt: Beratung im Gemeinderat

Im nächsten Schritt sollen die Ergebnisse des Fußverkehrs-Checks im zuständigen Fachausschuss bzw. im Gemeinderat vorgestellt und beraten werden. Ziel ist es, auf dieser Basis eine Priorisierung möglicher Maßnahmen vorzunehmen und erste Umsetzungsschritte anzustoßen – abhängig von Machbarkeit, Zuständigkeiten und Finanzierung.

Sind sehr zufrieden mit der Resonanz aus der Bürgerschaft und den bisherigen Ergebnissen (vlnr): Mobilitätsmanager Henning Schwarze, Kirsten Niklas und Dominik Kerl (Planungsbüro VIA), Bürgermeister Marcus Püster sowie Linda Waldeyer vom Zukunftsnetz Mobilität NRW
Sind sehr zufrieden mit der Resonanz aus der Bürgerschaft und den bisherigen Ergebnissen (vlnr): Mobilitätsmanager Henning Schwarze, Kirsten Niklas und Dominik Kerl (Planungsbüro VIA), Bürgermeister Marcus Püster sowie Linda Waldeyer vom Zukunftsnetz Mobilität NRW

Schlangen geht Schritt für Schritt in Richtung Zukunft

„Der Workshop war ein starkes Signal dafür, wie wichtig den Menschen in Schlangen sichere und fußgängerfreundliche Wege sind“, so Bürgermeister Marcus Püster. „Jetzt gilt es, gemeinsam dran zu bleiben und die vielen guten Ideen in konkrete Maßnahmen zu überführen.“

„Für uns als Gemeinde beginnt damit die eigentliche Arbeit. Der Fußverkehrs-Check war ein Auftakt – nun geht es darum, die Mobilität zu Fuß dauerhaft zu stärken: sicher, barrierefrei und generationengerecht“, so Mobilitätsmanager Henning Schwarze.