Jugendfeuerwehr Schlangen stärkt Artenschutz vor Ort
04.03.2026
Gemeinsam mit der Gemeinde hat die Feuerwehr Nistkästen aus dem NRW-Projekt „Flügelschutz in Aktion“ in kommunalen Grünanlagen angebracht.
Die Jugendfeuerwehr Schlangen hat sich am landesweiten Artenschutzprojekt „Flügelschutz in Aktion“ beteiligt und mehrere Vogelnisthilfen gebaut. Die fertigen Nistkästen wurden nun in einer gemeinsamen Aktion mit der Gemeinde Schlangen in kommunalen Grünanlagen aufgehängt.
Vom Bausatz zum Lebensraum
Im Rahmen des Projekts „Flügelschutz in Aktion“ setzt sich die Jugendfeuerwehr NRW gemeinsam mit der NRW-Stiftung für den Schutz heimischer Vogelarten ein. Dafür wurden in Zusammenarbeit mit der Stiftung Haus Hall spezielle Bausätze für Vogelhäuser entwickelt. Neben dem handwerklichen Teil stehen Lernmaterialien zur Verfügung, die Wissen rund um Artenschutz praxisnah vermitteln.
Die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Schlangen haben sich erfolgreich für eine Teilnahme am Projekt beworben und die Nistkästen während ihrer Übungsabende zusammengebaut. Anschließend wurden nun die Kästen an geeigneten Standorten in den gemeindlichen Grün- und Parkanlagen in Schlangen, Kohlstädt und Oesterholz-Haustenbeck angebracht.
Gemeinsam anpacken
Beim Aufhängen der Nistkästen arbeiteten Jugendliche und Betreuende der Jugendfeuerwehr mit Mitarbeitenden der Verwaltung Hand in Hand. Der Bauhof unterstützte bei der Auswahl geeigneter Bäume und Standorte. So entstehen neue, geschützte Brut- und Rückzugsräume für verschiedene heimische Vogelarten.
Bürgermeister lobt Engagement
Bürgermeister Marcus Püster würdigte den Einsatz der Jugendlichen: „Die Jugendfeuerwehr zeigt mit dieser Aktion, wie praktischer Einsatz und Verantwortung für Natur und Umwelt zusammengehören. Das Engagement der Jugendlichen ist vorbildlich – und ein konkreter Beitrag zum Artenschutz direkt hier bei uns in der Gemeinde Schlangen.“
Die Gemeinde dankt der Jugendfeuerwehr Schlangen für die Umsetzung. Mit den neuen Nisthilfen wird die Artenvielfalt in den kommunalen Grünanlagen unterstützt – und gleichzeitig erhalten junge Menschen die Möglichkeit, Naturschutz ganz praktisch zu erleben und mitzugestalten.