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Museen

Vorwiegend der Heimat- und Verkehrsverein Schlangen/Schlänger Markt-Verein und der Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck bemühen sich, die Geschichte von Handwerk und Landwirtschaft, Leben und Wirken der einstigen Generationen in Schlangen lebendig und in Erinnerung zu halten.

Sie betreiben Heimatstube und Dorfmuseum und sorgen mit Sonderveranstaltungen und Auftritten in historischen Trachten für die Bewahrung der heimischen Geschichte. Für Schlangen einmalig und neu ist seit Anfang 2011 das Rotkreuzgeschichtliche Sammlung in Westfalen-Lippe Museum in der Parkstraße 18 in Schlangen.

Dorfmuseum im Bürgerhaus

Das Dorfmuseum Schlangen ist ein heimatkundliches Museum. Es wurde 1993 in dem 1889 aus heimischem Kalk-Bruchstein erbauten „Haus Fischer“ eingerichtet, welches harmonisch in das Baukonzept des modernen Bürgerhaues einbezogen wurde.

Der Heimat- und Verkehrsverein Schlangen unterhält und betreibt das Dorfmuseum ehrenamtlich. Er hat sich zum Ziel gesetzt, das Wissen um die Geschichte der Großgemeinde Schlangen, die Lebensbedingungen und die mühevolle Arbeitsweise der Vorfahren wach zu halten. Aber auch das Leben der Kinder, ihr Spielen und Lernen soll in Erinnerung bleiben.

Mehr als 5.000 Objekte zur Landwirtschaft, zur Hausschlachtung, zum alten Handwerk und zur Textilherstellung sind ebenso zu sehen, wie Einrichtungsgegenstände, die zeigen, wie die „Gute Stube“, Küche und Schlafzimmer früher ausgestattet waren.

Das Bekleidungshandwerk von der Schuhmacherwerkstatt bis zum Putzmacheratelier, die Nahrungsmittelerzeugung mit Bäckerei und Brauerei sowie Stellmacherei und Sattlerei repräsentieren sich mit ihren typischen Werkzeugen und Geräten.

Kontakt und Öffnungszeiten

Adresse:
Rosenstr. 11
33189 Schlangen
Ansprechpartner: Joachim Burchart
Tel.: 05252 / 973261

Öffnungszeiten:
Jeweils von 15.00 Uhr bis 18.00 Uhr, am 3. Sonntag im Monat, am Schlänger Markt und nach Vereinbarung


Strommuseum Trafoturmstation

Mit der Straßenbahn kam im Jahr 1912 die elektrische Stromversorgung nach Schlangen. 1925 entstand in der Ortsmitte die erste Transformatorenturmstation, die 1956/57 erweitert wurde. Mit fortschreitender Technik wurde vieles überflüssig. Seit 1998 steht die Trafoturmstation in Schlangen nicht mehr unter Strom. Der Abbruch war schon beschlossene Sache – doch einer Initiative ehrenamtlicher Heimatfreunde um Heinz Wiemann ist es zu verdanken, dass das markante Bauwerk im Ortskern nicht abgerissen wurde. Durch die nahezu vollständig erhaltene historische Ausstattung mit Transformator, Schalttafeln und Sicherungselementen wird ein Stück Technikgeschichte sichtbar. Unterschiedliche Informationstafeln dokumentieren zusätzlich den raschen Wandel im Bereich der Versorgung mit Licht und Kraft. Schaltzellen und Räumlichkeiten werden auch für Wechselausstellungen genutzt.

Einzigartig in Deutschland ist eine bauliche Besonderheit, die zugleich originelle Findigkeit erkennen lässt: da kein angemessener Bauplatz vorhanden war, wurde das Gebäude einfach über dem Lauf des Schlänger Baches errichtet. Durch den Keller floss der Bach – und dicht darüber der Strom.


Heimathaus Oesterholz

Eine im Ortsmittelpunkt von Oesterholz-Haustenbeck liegende ca.210 Jahre alte Hofanlage wurde ausgebaut und wird als Heimathaus genutzt. Das Haus selbst ist als Heimatmuseum so eingerichtet, dass dem Besucher anhand von historischem Gerät eine über 1150-jährige Dorfgeschichte präsentiert wird.

Als Nachlassverwalter der 1939 aufgelösten Gemeinde Haustenbeck, hat der Heimat- und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck ein Haustenbecker-Zimmer eingerichtet, in dem die einzelnen Epochen der Dorfgeschichte nachvollziehbar sind.

Ein großer Raum im Obergeschoss, die sogenannte „Gute Stube“, ist mit Exponaten aus vergangenen Zeiten ausgestattet.

Die Räumlichkeiten eignen sich auch für Veranstaltungen bis zu 40 Teilnehmern. Ein großer Außenbereich mit aufstehender Remise und überdachter Terrasse mit Außenkamin runden das Bild ab, auch dieser Bereich kann im Sommer für Veranstaltungen genutzt werden.

Anmeldung

Anmeldungen sind jederzeit über Frau Petra Mücke, Tel.:  05252 / 82616, möglich.


Archäologischer Lehrpfad

Zum Archäologischen Lehrpfad finden Sie, wenn Sie auf der Fürstenallee von Detmold kommend, rechts in die Heidestraße einbiegen. Am Ende treffen Sie schon auf die erste Hinweistafel, die den Rundweg über ein Hügelgräberfeld aus der Bronzezeit veranschaulicht.

Der Lehrpfad besteht seit 1982 und zeigt mehrere noch erkennbare Grabhügel, sowie den Schnitt durch zwei nachgebildete Hügelgräber. Die Siedlungsspuren aus den Jahren 1800 bis 700 vor Christus sind ein seltener archäologischer Fund, da es im Lipper und Paderborner Land aus dieser Epoche kaum vergleichbares gibt.

Informationen

Für nähere Informationen und Führungen wenden Sie sich bitte an den Heimat-und Verkehrsverein Oesterholz-Haustenbeck, Frau Petra Mücke, Tel.: 05252 / 82616 oder direkt an das:

Lippische Landesmuseum Detmold
Bodendenkmalpflege
Ameide 4,
32756 Detmold
Tel.: 05231 / 9925-0

Das Lippische Landesmuseum Detmold ist auch Herausgeber einer sehr informativen Broschüre zum Archäologischen und landschaftskundlichen Lehrpfad Oesterholz-Haustenbeck.


Rotkreuzgeschichtliche Sammlung in Westfalen-Lippe Museum

Anschrift

Gemeinde Schlangen
Kirchplatz 6
33189 Schlangen

Kontakt

Tel.: 05252 / 981-0
Fax: 05252 / 981-222
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